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Abschlusspräsentationen der Weiterbildung Komplementärer Pflege 4
Am 11.05.2012 fanden im Haus Marillac in Innsbruck die Abschlusspräsentationen der Weiterbildung Komplementäre Pflege statt. Neben zahlreichen interessierten Besuchern durften wir Frau Mag. Margit Führer vom Amt der Tiroler Landesregierung Referat Gesundheit und Pflege und Manfred Neurauter als Vertreter des ÖGKV Tirol herzlich begrüßen. Nach einführenden Worten von Frau Mag. Margit Führer präsentierten die dreizehn Teilnehmerinnen ihre Projektarbeiten und stellten sich in den Pausen den Fragen des Publikums. Im Anschluss daran wurden die Zeugnisse von Mag. Führer, Herrn Neurauter, DGKS Brigitta Poppeller und DGKS Evelin Habicher feierlich überreicht. Wir gratulieren den Absolventinnen herzlich zur bestandene Prüfung und wünschen Ihnen alles Gute auf ihren weiteren Komplementäre Wegen. Sie dürfen nun die Zusatzbezeichnung "Komplementäre Pflege" führen. Evelin Habicher - Weiterbildungsleitung 16.05.2012 |
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Die Umhüllung Wickeltücher sind nicht einfach nur zur Fixation da. von Arlette Bologni-Urech
Im März 2012 fastete ich mit einer Gruppe Frauen .Jeden Tag gönnten wir uns einen Leberwickel als Dank an dieses Organ für seine tagtägliche Arbeit. In diesem Rahmen zeigte ich an einem Abend die Wickeltücher, welche liebevoll geschneidert und von Hand umhäkelt sind. Die Umhäkelung ergibt einen wundervollen Abschluss von Innen nach Außen. Das Wickeltuchset besteht aus 3 Tüchern aus unterschiedlichen Materialien. Das Innentuch aus Baumwolle Das Mitteltuch aus Bouretteseide Das Außentuch aus Wolle Hier ein paar Worte zu den diversen Materialien, die unsere Mitte umhüllten: Baumwolle kann viel Wasser aufnehmen. Nasse Baumwolltücher trocknen langsam und geben Wärme optimal ab. Nach dem Gebrauch werden sie bei 95 Grad gewaschen. Sie sind ideale Träger für viele Wickelzusätze. Die Seide ist das Gewand aus Licht. Ein Seidenfaden ist ein Sonnenstrahl. ( Dr. Jürg Reinhard) Dies ist für mich ein schönes Bild. Denn können wir nicht alle etwas mehr Sonne im Leben gebrauchen? Bouretteseide beruhigt auch die Haut und wärmt. Die Wolle ist das Gewand aus Wärme. Sie wird bei Kälte und Verhärtungskrankheiten gebraucht. (Dr. Jürg Reinhard) Ja, wir wissen dass die Wolle sehr viel Wasser aufnehmen kann, ohne dass ein Gefühl von Feuchte entsteht. Sie besteht aus ca. 85 Prozent Luft und zeigt ein gutes Wärmehaltevermögen und natürliche Thermoregulationseigenschaften. (Brumm/Ducommun, Wickel und Kompressen, AT-Verlag, 2011) Wolle ist schmutzabweisend und kann durch Lüften gereinigt werden. Ab und zu wird das Tuch bei 30 Grad schonend gewaschen. Es eignet sich daher nicht für Anwendungen in den Institutionen. Das Wolltuch umhüllt als Außentuch den Körper. Nach Jürg Reinhard heilt die Seele im Wolkenmantel des Schafes. So erlebten wir auch in der Fastenwoche die Leberkompresse, umhüllt mit den 3 kurz beschriebenen Tüchern. Das Baumwolltuch, welches die Wärme abgab. .Das Bouretteseidentuch welches das Baumwolltuch fixierte mit seinen Seiden-Lichtfäden und das Wolltuch welches die Wärme speicherte und zu einer erholsamen entspannenden Ruhe beitrug. So durchströmte eine tiefe Geborgenheit von unserer Mitte aus den ganzen Körper und führte dazu, dass wir wieder gelassener auf die alltäglichen Herausforderungen reagierten. Dies sind nur einige Ausführungen zu der Umhüllung bei den Wickeln und Kompressen. Je mehr Frau sich damit befasst, umso komplexer und spannender wird die Auseinandersetzung damit. Nun wünsche ich Euch Allen wieder einmal dieses regenerierende Erlebnis. Erholsame Ostertage und viel Spaß beim „Wickeln“ Eure Arlette Bologni-Urech Wickelfachfrau Berufsschullehrerin Pflege Lenzburg/Schweiz arlettebologni@pop.agri.ch 6.04.2012 |
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Herbst und Winter sind Erkältungszeit Das ZDF zu Gast bei Elke Heilmann-Wagner inkl. Video (Link siehe weiter unten)
Grippemittel aus der KücheKartoffel-, Zitronen oder Zwiebel-Wickel können Medikamente ersetzenHerbst und Winter sind Erkältungszeit. Doch nicht immer muss man bei Halsschmerzen und Co. gleich zu Medikamenten greifen. Manchmal hilft es auch schon, die Selbstheilungskräfte des Körpers mit altbewährten Hausmitteln wie zum Beispiel den Wickeln zu aktivieren. Wickel sind natürlich, kostengünstig (die Zutaten dafür hat man meist daheim) und einfach in der Anwendung. Sie können auch ergänzend zu einer medikamentösen Therapie angewandt werden. Durch das Anlegen eines Wickels erlebt der/ die Patient/in Zuwendung. Ruhe ist ein ganz wichtiger Faktor. Auch die Nachruhe sollte mindestens eine viertel bis halbe Stunde dauern. Wickel wirken über die Temperaturunterschiede zwischen Wickel und Haut. Es gibt beispielsweise feucht-warme und feucht-kalte Wickel. Daneben spielen auch die verschiedenen Zutaten für die Wickelanwendungen eine wichtige Rolle. Heilpflanzen in Form eines Teeaufgusses, als Ölauszug oder als deren ätherische Öle kommen zu Einsatz. Auch Lebensmittel wie Kartoffeln, Ingwer oder Kohl werden als Auflagen verwendet. Der klassische WadenwickelBei erhöhter Temperatur sollte zu Beginn noch kein Wickel angelegt werden. Bei unter 39 Grad sollte man die Methode nur anwenden, wenn der Patient sehr leidet. Der Wickel sollte auf keinen Fall eiskalt sein, sondern nur etwa ein bis fünf Grad unter der Fiebertemperatur liegen. Füße und Hände müssen warm sein. Am besten zieht man Socken an oder nimmt zuvor ein Fußbad. Auch sollte man einen Nässeschutz unter die Unterschenkel legen (kein Plastik, besser dichtes Moltontuch). Darauf kommt ein großes Handtuch, das dann die feuchten Wickel umhüllt). Beide Unterschenkel mit feuchten Tüchern umwickeln. Sobald die Innentücher körperwarm sind, abnehmen, noch mal neu (wie vorher) befeuchten. Innerhalb von 30 bis 40 Minuten zwei- bis dreimal wiederholen. Alternative WickelDer Halswickel mit Zitrone wirkt entzündungshemmend und mindert die Schluckbeschwerden. Dazu schneidet man Bio-Zitronen in Scheiben, legt sie nebeneinander auf ein Stück Küchenrolle und faltet ein längliches Päckchen. Den Saft kann man ein wenig ausdrücken. Legen Sie den Wickel dann von Ohr zu Ohr vorne auf und fixieren Sie ihn mit Schal oder Binde. Den Wickel kann man anschließend bis zu einer Stunde einwirken lassen. Dabei ist allerdings Vorsicht geboten, denn die Zitronensäure kann die Haut reizen. Als Alternative zu Zitronen-Wickeln bieten sich Quark-Wickel an. Der Quark sollte Zimmertemperatur haben und nur im vorderen Halsbereich aufgelegt werden (von Ohr zu Ohr). Man kann Quark bei Husten leicht angewärmt auch als Brustauflage verwenden. Kartoffeln und ZwiebelnBei Ohrenschmerzen kann ein Zwiebelwickel helfen. Die Zwiebel zählt zu den pflanzlichen Antibiotika. Klein geschnitten in ein Küchentuch gepackt, indirekt über Wasserdampf leicht erwärmt, wird sie mit einem Stirnband oder einer Mütze auf dem Ohr fixiert. Sie hat eine schleim- und sekretlösende Wirkung und kann über Nacht einwirken. Bessern sich die Beschwerden nicht deutlich nach einem Tag, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Bei Husten kann auch ein Kartoffel-Wickel helfen. Die Kartoffel wird nicht ohne Grund auch "Fango aus der Küche" genannt. Denn Kartoffelwickel speichern die Wärme besonders lange. Ganz wichtig: Darauf Sie achten, dass er nicht zu heiß ist! Durch die Wärme hat er eine hustenreizlindernde und schleimlösende Wirkung. Vorsicht geboten!Nicht jeder Wickel ist für jeden geeignet. Ganz wichtig ist es auch, im Vorfeld etwaige Allergien auszuschließen. Hautreizende Auflagen mit Ingwer, Meerrettich und Senfmehl gehören in die Hände von Fachleuten oder von erfahrenen Personen. Sollten sich die Beschwerden nach ein bis zwei Tagen nicht verbessern oder gar noch verschlimmern, ist in jedem Fall ein Arzt aufzusuchen. Video "Hausmittel gegen Grippe" 16.01.2012 |
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Besinnliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr wünscht euch das Internationale Fachgremium für Wickel und Kompressen! |
Quark-Lehmkompresse - eine starke Verbindungvon Susanna Anderegg
Der weiße sowohl als auch feuchte Quark und das trockene Lehmpulver sind eine spannende und in der Praxis bewährte Kombination! Die Kompresse in dieser Konsistenz ist angenehm kühl und schmiegt sich ausgezeichnet an die Auflagestelle an. Diese zwei Produkte ergänzen sich hervorragend in ihrer Wirkung. die Quark- Lehmauflage hat die Konsistenz einer Paste und wirkt bis eine Stunde angenehm kühlend und der Geruch ist sehr dezent. Lehm und Quark können temperiert (körperwarm) oder kühl angewendet werden. Temperiert ist eine sehr milde Anwendung und für jedes Lebensalter geeignet. Mit einer kühlen Kompresse wird die gewünschte Kälte Wirkung angestrebt, z.B. bei akuten Entzündungen. Quark (Topfen) Wirkung Der Milchsäureprozess wirkt anziehend auf Entzündungsstoffe. Die Entzündungsstoffe werden über die Lymphe und die Haut ab- bzw. ausgeleitet. Die Kühle wirkt schmerzstillend und abschwellend. Lehm-/Heilerde Wirkung Lehm ist ein Gemisch aus verschiedenen Mineralien, das durch die Verwitterung von Gestein entsteht. Die heilende Wirkung ist schon seit vielen Jahren in der „Volksmedizin“ bekannt. Lehm entzieht dem Körper Flüssigkeit, wirkt reinigend, desinfizierend und kühlend. Durch den Mineraliengehalt stärkt er die Organfunktionen. Quark-Lehmkompresse Indikationen:
Material:
Vorgehensweise:
Anwendungsdauer und -häufigkeit: ca. 30 Minuten bis 1 Stunde. Bei akuten Beschwerden 2x täglich. 6.12.2011 |
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Kraftvolle Botschaften Heublumenanwendungen bei Menschen mit Demenz
Zuneigung, Gesundheitsförderung, Menschenwürde von Andrea Brinker
Heublumenanwendungen bieten zwar keine Heilung der Demenz, können jedoch kraftvolle Botschaften an die betroffenen Menschen vermitteln. Düfte durchdringen die Nebel der Amnesie.
Unser Leben beginnt als Kind.
Viele haben es schon ausprobiert, wie es sich anfühlt über eine Wiese zu laufen und sich ins Gras zu legen. Die Blumen und Gräser verströmen ihren ganz eigenen Duft, wir spüren ihn in der Nase kitzeln und das leichte piksen unter den nackten Füßen. Aus der Zwergensicht betrachtet, hatte ich das Gefühl die Wiesenblumen nicken mir zu und rufen meinen Namen. Entspannt lauschen wir dem Wind, dem Rauschen und Flüstern der Natur und damit stellt sich tiefe Entspannung, Ruhe, Zufriedenheit ein, kleine Menschen genießen einfach das Dasein. Wenn wir Menschen mit Demenz diese Erfahrung durch eine Heublumenanwendung wiederholen können, erhalten sie zusätzlich noch Gesundheitsförderung.
Beliebt sind Anwendungen wie Heublumenfußbäder, Vollbad mit Heublumen, Heublumensäckchen, feucht-heiße Auflagen und Dampfkompressen. Beziehungsaufbau vor Funktion Ruhe oder auch Unruhe haben starken Einfluss auf den Zeitpunkt der Anwendung. Pflegende benötigen eine Haltung, die nicht ausschließlich von der Indikation der pflegerischen Maßnahmen ausgeht, sondern die gleichwertig die Bedürfnisse und Sorgen eines Menschen mit einbezieht. Eine Person mit Demenz nimmt im Verlauf ihrer Krankheitsphasen zunehmend Abschied von ihren Fähigkeiten. Kernsymptome wie Wortfindungsstörungen und Gedächtnislücken erschweren häufig die Kommunikation. Bis zum Lebensende zeigen sich Gefühle wie Angst, Trauer, Verzweiflung, aber auch Empörung oder Liebe. Antriebe aus den Bereichen der Motivationen und Wertvorstellungen wie Verantwortung, Fürsorge und Pflicht usw. zeigen die Lebensgeschichte. Sie werden verbal, nonverbal oder auch paraverbal zum Ausdruck gebracht. Diese können von der Pflegekraft erkannt und zum Beispiel mit Hilfe der wertschätzenden Kommunikation IVAâ nach N. RICHARD begleitet werden, bevor die Anwendung stattfindet.
Vorbereitung und Durchführung Zimmer gut durchlüften – Material vorbereiten - Äußere Einflüsse ausschalten - Toilettengang wenn nötig durchführen – kühl, warm, feucht-heiß oder trocken-heiß dem Menschen mit Demenz anpassen – alles herrichten – Kontaktaufbau – Info geben – geeignete Lage wählen – auf warme Füße achten (Fußbad, Kirschkernkissen einsetzen) - Äußere Anwendung anlegen – auf Befindlichkeit achten - Auflagedauer beachten – Wickel oder Kompresse entfernen – Außentuch belassen und für Nachruhe sorgen - Nachbereitung der Materialien – Durchführung, Verlauf und Reaktion dokumentieren – bei positiver Reaktion im Rhythmus behandeln, täglich zur gleichen Zeit, nach einer Woche 2 Tage Pause einlegen, dann nach Bedarf 3-4 X wiederholen.
Heublumen - Graminis flos, Fores Graminis
Herkunft: Mitteleuropa Die Droge wird durch Absieben von Heu auf den Bauernhöfen gewonnen. Die Zusammensetzung kann variieren. Hauptsächlich bestehen Heublumen aus Blüten, Früchten und einigen oberirdischen Anteile der Wiesenkräutern.
Wir finden oftmals einen großen Anteil von Gräser wie Gemeines Ruchgras, Knäulgras, Lieschgras, Fuchsschwanzgras, Wiesenschwingel, weiche Trespe, Ausdauernder Loch und die gemeine Quecke. Je nach Wiese finden wir auch Honigklee, Kamille, Schafgarbe, Fenchel, Kümmel, Buchweizen, Johanniskraut, Steinklee, Lein, Spitzwegerich, Beifuß und anderes.
Inhaltstoffe: Gerbstoffe, Ätherische Öl, Flavonoide, Cumaringlykoside, Pflanzensäuren, Zucker, Stärke, Proteine
Was ist eine Wiese?
Was ist eine Wiese? Futter für die Kuh und noch dazu Gras und Blumen: Schmetterlingsflügel. Bienensummen. Ameisengekrabbel. Käfergezappel. Achtung, Maulwurfshügel! Margeriten. Rote Federnelken vor dem blauen Himmel. Heupferd übt den Weitsprung bis zum Kümmel. Ein Kamillenbusch öffnet zwei Blüten. Sommerfliegen flitzen über Storchenschnabelmützen. Hummeln bummeln im Honighaus ein und aus. Glockenblumen bammeln Und bummeln. Unten am Löwenzahn geigt eine Grillenschnarre. Der Wind spielt mit den Halmen Harfe und Gitarre, alles regt sich und bewegt sich, alles, was da lebt und schwebt, leuchtet, knistert, flüstert, brummelt, bummelt….
Was ist eine Wiese? - Das ist eine Wiese. Friedl Hofbauer
Dampfkompresse mit Heublumen
Allgemein Eine Dampfkompresse setzt einen intensiven Wärmeimpuls. Die Nässe des Innentuches durchströmt als Dampf eine trockene Tuchschicht, sodass die intensive Wärme gut auf der Haut vertragen wird. Generell hat der Wärmereiz bereits eine sehr gute Wirkung, die durch den Zusatz von Heilkräutern oder ätherischen Ölen noch intensiviert werden kann.
Auflagestelle Gelenkwickel, Brust-, Bauch-, Leber-, Blasen-, Fußsohlen-, oder Nackenauflage
Indikationen
Kontraindikationen
Herstellung und Vorbereitung Einen heißen Aufguss mit Heublumen für die Dampfkompresse herstellen. Es werden 2 EL Teedroge mit 250 ml heißem Wasser überbrüht. Alles 10 Minuten bedeckt ziehen lassen, dann in eine Schüssel abgießen und noch 250 ml kochendes Wasser zugeben.
Durchführung Das Innentuch mit 500 ml Heublumensud übergießen. Anschließend mit dicken Gummihandschuhen gut auswringen. Das Tuch wird dann schnell auf das trockene, vorgewärmte Zwischentuch gelegt und wie ein Päckchen eingepackt. Es wird, sobald es temperaturverträglich ist, aufgelegt. Das Außentuch umhüllt die Person. Das Außentuch straff anlegen, es soll keine so genannte Kältebrücke entstehen. Für 15 – 20 Minuten wird der Wickel angenehm warm sein, dann wird er als kühl empfunden und entfernt. Auflagestelle trocknen und die Person mit dem Außentuch erneut einhüllen. So kann der Entspannungs- und Wärmeprozess von ca. 15 – 30 Minuten in Ruhe genossen werden. Auch die Nachtruhe kann sich anschließen.
Andrea Brinker Bildung und Beratung Integrative Validation/Heilpflanzenkunde /Wickel und Kompressen 11.04.2011 |
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Schöne Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr wünscht euch das Internationale Fachgremium für Wickel und Kompressen!
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Bericht über das 3. Netzwerktreffen Komplementäre Pflege
Unser Treffen fand, wie bereits gewohnt, im Marienheim in Schwaz statt. Nochmals ein herzliches Dankeschön an Edith Burmester, die uns wieder ein wunderbares Nest geboten hat. Eine tolle Ergänzung bot uns Ines Sturm mit ihrem Basar. Diesmal durften wir uns über 18 Teilnehmer freuen, die angeregt an den Diskussionen teilnahmen. Der erste Tag war Fachinputs gewidmet. Zu Beginn durften wir mit Elisabeth Unterkircher praktisch eine Lörgetsalbe herstellen. Monika Bußlehner begleiteten wir geistig auf den Ederhof und sie gab uns Einblicke in ihren stationären Alltag. Praktisch erlebten wir Pulswickel mit Notfall-Tropfen nach Dr. E. Bach und einen Polentawickel. Anschließend gab uns Ines Sturm einen Bericht über beeindruckende Seminartage mit Bruno Vonarburg im Wallis und neue Denkansätze zum Rezeptieren. Zum Abschluss des Tages stellte uns Evelin Habicher die Heublumenkompresse vor. Der zweite Tag war von einem Zukunftsthema geprägt. Christina Vorhofer stellte uns ihre Visionen zur Familiengesundheitspflege mit Komplementäre Maßnahmen vor. Daraus entwickelte sich eine rege Diskussion mit vielen Ansätzen, wie die nächsten Schritte dazu aussehen könnten. Letztendlich resultierte daraus die Gründung der ARGE Komplementäre Pflege, in der sich einige von uns im nächsten Jahr konkrete Gedanken darüber machen werden. Beim vierten Netzwerktreffen wird darüber berichtet. Zum Schluss wurde noch der Termin und das Programm des vierten Netzwerktreffens fixiert. Termin: 21.10. - 23.10.2011 Für den 21.10.2011 wird eine Referentin von außerhalb für einen Seminartag verpflichtet. Die beiden anderen Tagen gestalten wir, in bewährter Manier, wieder selber. Ich bedanke mich bei allen Teilnehmerinnen für ihren Fachinput und ihre Diskussionsbeiträge. Evelin Habicher 25.10.2010 |
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Weiterbildung Komplementäre Pflege 4. Weiterbildungslehrgang (genehmigt nach § 64 des Gesundheits- und Krankenpflegegesetzes)
Die vierte Weiterbildung Komplementäre Pflege wurde am 14.10.2010 im Haus Marillac in Innsbruck erfolgreich gestartet. Der 5. Lehrgang ist bereits in Planung. Die Termine werden auf dieser Seite so bald als möglich bekannt gegeben.
Evelin Habicher 25.10.2010 |
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Kulturen und ihre Volksheilkunde von Vreni Brumm
Letztes Jahr besuchte ich meine marokkanische Freundin S. 45 jährig in einer Großstadt in Marokko südlich von Casablaca. Sie lebt seit einigen Jahren in der Schweiz. Eines Tages, es war ein wunderbar warmer Märztag, klagte sie über Müdigkeit, Gliederschmerzen und ein starkes Wärmegefühl. Wir diskutierten über mögliche Anwendungen: Wadenwickel zur Fiebersenkung oder vielleicht ein schweißtreibender Tee............ In der Zwischenzeit bereitete ihre Mutter, eine etwa 70 jährige Frau, ohne unser Wahrnehmen eine Anwendung zu. In einer Pfanne erwärmte sie sorgfältig getrocknete Lavendelblüten und Thymiankraut im Olivenöl. Daraus entstand eine Art warme Paste. Die Ölmischung wurde auf das Hinterhaupt aufgetragen, mit einem Baumwolltuch abgedeckt und mit einem Kopftuch aus Baumwolle satt fixiert. Ich stand staunend daneben und beobachtete jeden einzelnen Arbeitsschritt! In meinen Seminaren vermittle ich, dass bei Fieber eine wärme ableitende Anwendung z.B. Wadenwickel oder Pulswickel das Mittel der Wahl sei. Dies entspricht unserem europäischen Naturheilkunde-Verständnis und wird erfolgreich seit Generationen umgesetzt. Meine Freundin wurde angewiesen sich hinzulegen, der Salon war mit den Vorhängen verdunkelt. Bald schlief sie tief ein und sah zunehmend entspannt aus. Nach dem Erwachen, es sind sicherlich zwei Stunden vergangen, fühlte sich S. wieder total wohl. Kein Fieber und keine Gliederschmerzen mehr. Das Kopftuch wurde von der Mutter liebevoll entfernt, S. angeleitet noch einige Zeit zu ruhen. Gerne würde ich Sie als LeserIn zu Ihren Gedanken befragen. Im Fachunterricht verwende ich zur Erklärung der Wirkung von Wickel und Kompressen die Ebenen physisch/ psychisch/sozial ergänzt mit naturheilkundlichen Betrachtungsansätzen. Auf der physischen Ebene wurde eine klare Verbesserung des körperlichen Wohlbefindens und der Temperatursenkung erreicht. Dies versuche ich naturheilkundlich durch den thermischen Reiz auf das Hinterhaupt zu erklären. Das Hinterhaupt kann als zentrale Stelle betrachtet werden um dem Körper einen Impuls zur Aktivierung seiner Selbstheilungskräfte zu geben. Die zugefügte Heilpflanze Lavendel wirkt beruhigend und ausgleichend, Thymian als große Pflanze bei Erkältung kräftigend und stärkend. Die Auswirkung auf die psychische Ebene erkläre ich mit der in der marokkanischen Kultur verbundenen Anwendung, welche mit der Erinnerung an die Kindheit und der Geborgenheit zu Hause zu sein verbunden ist. Die soziale Ebene sehe ich im intensiven Kontakt von Mutter zu Tochter und das tiefe Vertrauen zueinander. Diese Gedanken verstehe ich als Versuch einer Erklärung der für mich tief beeindruckenden Anwendung in einer anderen Kultur. In einer zeitgemäßen Betrachtung unterscheiden wir die Anwendungsbereiche der Wickel und Kompressen in der Volksheilkunde, der Naturheilkunde und der Schulmedizin. Dieses Beispiel aus Marokko ist der Volksheilkunde zuzuordnen. Eine Erklärung zu der umfassenden Wirkung der Hinterhauptsanwendung konnte ich weder von der Mutter noch von meiner Freundin bekommen. Dieses Beispiel zeigt mir, dass Tradition und Volksheilkunde sehr eng miteinander verbunden sind. Eine schulmedizinische Erklärung ist nicht möglich. Empirisch sind die Wurzeln dieser Anwendung. Die Verbindungen aus Traditionen von Familien sind vordergründig. Mit diesen aus unserer Kultur verständlichen Gedanken und Erklärungsversuchen kann ich dieses Ereignis als eindrückliches Erlebnis in Marokko stehen lassen. In meinem Unterricht werde ich selbstverständlich weiterhin Wadenwickel, kühle Waschungen oder Pulswickel als fiebersenkende Maßnahmen vermitteln! Vreni Brumm Erlenbach, Schweiz 6. 07.2010 |
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Abschluss Weiterbildungslehrgang Komplementäre Pflege III
Am 25.06.2010 fanden im Haus Marillac die Abschlusspräsentationen der Weiterbildung Komplementäre Pflege statt. Neben zahlreichen interessierten Besuchern durften wir Frau Mag. Margit Führer vom Amt der Tiroler Landesregierung Referat Gesundheit und Pflege und den Obmann des ÖGKV Tirol Mag. Thomas Strickner herzlich begrüßen. Nach einführenden Worten von Mag. Thomas Strickner präsentierten die dreizehn TeilnehmerInnen ihre Projektarbeiten und stellten sich in den Pausen den Fragen des Publikums. Im Anschluss daran wurden die Zeugnisse vom Landessanitätsdirektor Dr. Christoph Neuner, Fr. Mag. Margit Führer, Mag. Thomas Strickner, DGKS Brigitta Poppeller und DGKS Evelin Habicher feierlich überreicht. Wir gratulieren den AbsolventInnen herzlich zur bestandenen Prüfung. Sie dürfen nun die Zusatzbezeichnung „Komplementäre Pflege“ führen. Evelin Habicher - Weiterbildungsleitung 27.06.2010
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Kompresse/Auflage mit Polenta von Monika Bußlehner
In „Tristacher G`schichten …wie war es früher? Auf den Spuren der Vergangenheit“ erzählen alte Menschen aus ihrer Kindheit. Dabei berichten sie auch von so manchen Hausmitteln. „Wenn man früher krank war ging man nicht zum Arzt, da musste es schon weit fehlen. Man „dokterte“ selbst so herum: Jede Familie hatte so ihre eigenen Hausmittel. Bei uns war es: Zwiebelschmalz, gekochte Polenta auf ein weiches Tuch gegeben und auf die Brust gelegt bei Lungenentzündung.“ (S 61) Im vergangenen Sommer entdeckte ich diese gebundene Osttiroler Sammlung von Erinnerungen in einem alten Gasthaus. Ich freute mich über die Bestätigung, da ich schon 2 Jahre zuvor bei meiner Tochter die Polenta-Kompresse bei einer Nierenbeckenentzündung erfolgreich anwandte. Sie hatte sich eine warme nicht zu heiße Auflage gewünscht. Vor einigen Tagen genoss ich selber die Kompresse/Auflage mit Polenta als Schulter-Nacken-Kompresse. Vorbereitung:
Durchführung:
Anwendungsdauer: ca. 1 Stunde Nachruhzeit: die Auflagestelle mit Mandelöl pflegen, eine Stunde nachruhen und genügend trinken Vorteile:
Anwendungsmöglichkeiten:
Nicht anwenden:
Monika Bußlehner Tirol Österreich 20.06.2010 |
Kompressen mit Hydrolat -eine duftende Erfrischung für warme Sommertage!von Susanna Anderegg- Rhyner
Was sind Hydrolate?Bei der Wasserdampfdestillation werden das ätherische Öl und das Hydrolat von der Pflanze getrennt, aufgefangen und gewonnen. Ein Hydrolat wird auch als Aquarom bezeichnet. Hydrolate entstehen als "Nebenprodukt" der Destillation und enthalten die wasserlöslichen pflanzlichen Teile. Der Gehalt von ätherischen Ölen im Hydrolat variiert durchschnittlich zwischen 0.1 bis maximal1%, je nach Pflanze und Destillation. Hydrolate sind mild, aber trotzdem sehr wirkungsvoll. Sie eignen sich ausgezeichnet als Zusatz für Wickel und Kompressen. Der Wasseranteil ist ein wunderbarer Träger und Übermittler der Duftstoffe. In Form von Kompressen können die Hydrolate ihre milden, aber trotzdem sehr wirkungsvollen Eigenschaften entfalten. Hydrolate können im Fachhandel von Firmen bezogen werden, die 100% natürliche ätherische Öle vertreiben. Es empfiehlt sich die Hydrolate aus einer Sprühflasche auf die Kompressen zu sprühen. Der Sprühverschluss schützt das Duftwasser vor rascher Verkeimung und verhilft zu effizientem und sparsamen Einsatz dieser „duftenden Kostbarkeit.“ Eine Kostprobe aus meiner Berufspraxis:Erfrischende – kühlende Stirnkompresse mit PfefferminzhydrolatMaterial:
Vorgehen:
Nun lehnen Sie sich zurück und geniessen während 5-10 Minuten die duftende kühlende Wirkung! Die Wirkung ist kühlend, schmerzstillend, desinfizierend und mit einem leichten lokal anästhesierenden Effekt. Diese Kompresse ist deshalb beliebt im Einsatz gegen Kopfschmerzen und als Hilfe für einen „erfrischten Kopf“ mit klaren Gedanken. Eine kleine Sprühflasche findet Platz in jeder Handtasche oder im Reisegepäck und erfrischt Sie auch am Strand oder in einer Arbeitspause. Tipp! Anstelle von Pfefferminzhydrolat können Rosen- (Rosa damascena) oder Lavendelhydrolat (Lavandula angustifolia) verwendet werden. Diese eignen sich auch ausgezeichnet für kühlende Stirnkompressen. Beide sind milde Hydrolate, wirken hautpflegend und entspannend und betören mit ihrem blumigen Duft. Susanna Anderegg- Rhyner Wickelfachfrau , Fachfrau für Aromapflege Bern Schweiz Bern, Juni 2010 |
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Einladung zur Abschlusspräsentation der Weiterbildung Komplementäre Pflege
Es ist uns eine große Freude, den Abschluss des 3. Weiterbildungslehrgangs Komplementäre Pflege nach § 64 des Gesundheits- und Krankenpflegegesetzes bekannt zu geben. Wir dürfen Sie zur Abschlusspräsentation herzlich einladen.
Programm unserer AbsolventInnen:
Ein kleines Buffet und ein Basar werden für weitere Höhepunkte sorgen. Anfahrt: Öffentliche Verkehrsmittel: Die Buslinie 4 und E vom Bahnhof sowie die Straßenbahn Linie 1 halten ca. 3 min. vom Haus entfernt (Haltestelle Mühlauer Brücke). Auto: Autobahnausfahrt Innsbruck Ost, die 2. Abzweigung nach rechts Richtung Alpenzoo, geradeaus nach 2,4 km finden Sie auf der rechten Seite das Haus Marillac (gegenüber der Pfarrkirche Saggen) Parkmöglichkeiten sind vorhanden. Anmeldungen erbeten unter: ÖGKV Hall, 6060 Hall in Tirol, Behaimstr. 2, Tel.: 05223 55991, Mail: office.tirol@oegkv.at
Wir freuen uns über zahlreiche Besucher. Mag. Thomas Strickner - ÖGKV Tirol Evelin Habicher - Lehrgangsleitung
3.06.2010 |
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Heiße und temperierte Anwendungen in der Gesundheitsförderung / Gesunderhaltung von Madeleine Ducommun-Capponi
„Dass mir Wickel und Kompressen auch gut tun, ohne dass ich krank bin, dessen war ich mir bisher viel zu wenig bewusst.“ Diese Aussage einer Kursteilnehmerin der Weiterbildung zur Wickelfachfrau zeigte mir einmal mehr, wie ausgeprägt wir unseren Blick auf Symptome und Krankheitsbilder fokussieren. Dabei spielt die Frage „Was tut mir gut?“ eine nicht unwichtige Rolle in unserem Gesundheitsverständnis. Gerade mit den Wickeln und Kompressen haben wir eine Vielzahl von Anwendungen zur Hand, die wir individuell einsetzen können. In meiner langjährigen Dozentinnentätigkeit haben die Wickel und Kompressen einen hohen Stellenwert in der Gesundherhaltung sowie der Gesundheitsförderung. Gerade in der Pflege und Betreuung nehmen sie nebst der Unterstützung vom Gesundungsprozess und der Linderung von Schmerzzuständen und gesundheitlichen Störungen einen wichtigen Platz für das Wohlbefinden und zur Entspannung ein. Auch im privaten Umfeld können sie viel zur Entspannung und zum Gesundsein beitragen. Wer kennt nicht diese Situation: Sie kommen abends nach Hause, müde, mit einem vollen Kopf, und dann steht noch eine Einladung oder ein Konzert bevor. Es tut gut, in solchen Momenten kurz abzuschalten, eine Entspannungspause einlegen, den Kopf leeren. Eine heiße Blitzkompresse mit Zitrus-Bademilch auf den Nacken kann jetzt Wunder wirken. Hierzu nehmen Sie einen Frottewaschlappen, falten diesen ein Mal in der Länge nach und rollen ihn auf. Dann mischen Sie die Zitrus-Bademilch mit heißem Wasser und übergießen den Waschlappen. Anschließend rollen Sie ihn auf und legen ihn, sobald die Wärme für Sie angenehm ist, auf den Nacken. Am besten legen Sie sich kurz hin und genießen den Augenblick der entspannenden Wärme. Ein weiteres Beispiel: Für die Augenentspannung und einen klaren Blick gönnen Sie sich eine temperierte Augentrostkompresse. Nehmen Sie ein Teelöffel voll Augentrostkraut und überbrühen Sie dieses mit ein Liter heißem Wasser. Lassen den Tee 5 bis 8 Minuten zugedeckt ziehen. Sieben Sie den Tee mit dem Kaffeefilter in ein sauberes Gefäß gut ab. Lassen Sie den Tee so lange abkühlen, bis er lauwarm ist. Übergießen Sie die bereit gelegten Watterondellen. Drücken diese leicht aus und legen Sie sie auf die Augen. Zum Warmhalten decken Sie die Watterondellen mit einem Baumwolltuch ab. Genießen Sie die angenehme Wärme und die damit verbundene Entspannung. Und schon sind Sie fit für den Abend. Der Frühling steht bevor und Sie genießen die längeren Tage und die wärmende Sonne. Sie freuen sich über die wieder erwachender Natur und schon drängt es sie nach draußen in Ihren Kräutergärten. Doch ihr Rücken ist nach dem langen Winter nicht mehr ganz so elastisch und fühlt sich am Abend verspannt an. Hier können sie sich etwas Gutes tun, indem Sie zum Beispiel eine temperierte Johanniskrautölkompresse, verbunden mit einem Rohwollekissen, über Nacht auflegen. Die Wärme macht die Gelenke wieder elastischer und entspannt die Muskeln. Gönnen Sie sich diese entspannenden Momente und Sie werden sehen, Sie wollen mehr davon. Madeleine Ducommun-Capponi 31.03.2010 |
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Erfahrungsbericht mit einer Bienenwachskompresse von Arlette Bologni-Urech
Vor mir steht eine junge Frau, und schaut mich mit ihren grossen Augen erstaunt an. Sie meint:“ Du,“ es“ hat gewirkt“. Im Moment weiss ich nicht was sie mir mitteilen will. Sie nimmt dies wahr und sagt: Du hast uns doch in der letzten Lernwerkstatt so eine fein duftende Platte mitgegeben. Als ich vorgestern Morgen erwachte, quälte mich ein fürchterlicher Reizhusten. Ich erinnerte mich an deine Worte, wärmte die Platte und legte sie mir auf. Oh, wie Wohl fühlte sich die milde Wärme an , und so einfach zum Machen. Ja, ich demonstrierte meinen Lernenden ( FAGE und DNI ) die Anwendung einer Bienenwachsplatte zur Gesundheitsförderung. Bei meinen Überlegungen standen die Kriterien: Verstehbarkeit, Sinnhaftigkeit und Machbarkeit im Vordergrund. (Salutogenese-Modell ). Ich bemerkte bei meinen Ausführungen die zum Teil skeptischen Gesichter. Umso erfreulicher nun die Rückmeldung dieser jungen Frau. In der Ausbildung dieser Berufsrichtungen erachte ich es als enorm wichtig, nebst der Theorie auch ganz konkret Möglichkeiten zur eigenen Gesunderhaltung zu spüren, um diese dann in entsprechenden Situationen anzuwenden. Dies ist mir in der Lernwerkstatt mit der Demonstration der Bienenwachskompresse gelungen. Was sicher auch ein Verstärker war, ist die Tatsache, dass alle eine Kompresse mit Rohwolle als Weihnachtsgeschenk von mir erhielten. So lag die Bienenwachskompresse für diese Lernende schon bereit, einen Fön zum Wärmen und weich machen der Platte war auch im Haus, und die Motivation zum Auflegen war durch den ekligen Reizhusten gegeben. Diese Erfahrung zeigt einmal mehr auf, dass jungen Menschen eine äussere Anwendung die einfach handhabbar, verständlich erklärt, absolut Sinn macht für ihre Gesundheit. Nun wünsche ich uns allen weiterhin solche bedeutsame Erlebnisse. Arlette Bologni-Urech Wickelfachfrau Lenzburg / Schweiz 19.02.2010 |
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Basal stimulierende Wickel und Auflagen
Zwei Konzepte im Dialog
Als Fachfrau für Wickel und Auflagen und Kursleiterin für Basale Stimulation® in der Pflege arbeite ich nun schon seit Jahren u.a. mit beiden Konzepten und erlebe im Alltag immer wieder, wie hilfreich es bei der doch sehr persönlichen Begleitung vieler Menschen ist, auf einen Schatz von altem und neuen Wissen zurückgreifen zu können. Wie ein konzeptübergreifendes Betreuungsangebot aussehen kann, möchte ich mit folgendem Artikel aufzeigen.
Bereits zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts gehörten Wickel und Auflagen zum Repertoire vor allem der häuslichen Pflege. Heute sind Wickel und Auflagen, als ein Bereich aus der komplementären Pflege wieder aktuell und werden professionell in der Begleitung von bedürftigen Menschen angewandt. Mit dem Wissen um Wickel und Auflagen können Pflegekräfte bei den täglichen Pflegeproblemen aus einem eigenen Fundus pflegetherapeutischer Methoden schöpfen - sei es bei Unruhe, Schmerzen, Verdauungsproblemen oder Schlafstörungen. Besonders auch in der Betreuung von Menschen, die in Ihrer Wahrnehmung eingeschränkt sind, können Wickel und Auflagen u. a. erste Kontakte erleichtern, wichtige Nähe und Zuwendung vermitteln, manches Medikament ersetzen und vielleicht auch an alt bekannte Wickelerfahrungen anknüpfen. Wickel und Auflagen verhelfen uns aber auch, sich im Rahmen der Selbstpflege wieder verstärkter mit dem eigenen Körper und dessen Bedürfnissen auseinander zu setzen. Durch das Anlegen eines Wickels werden mehrere Sinne des Menschen gleichzeitig angesprochen.
Um die Anregung der Sinne geht es auch, wenn wir über Basale Stimulation® in der Pflege sprechen. Das Konzept der Basalen Stimulation® wurde in den 70er Jahren von dem Sonderpädagogen und heilpädagogischen Psychologen Prof. Dr. Andreas Fröhlich für die Arbeit mit schwerstmehrfachbehinderten Kindern entwickelt. Dieses Konzept unterstützt und fördert diese Kinder auf ganz individuelle Weise. Gemeinsam mit der Krankenschwester und Diplompädagogin Prof. Christel Bienstein wurde Mitte der 80er Jahre das Konzept der Basalen Stimulation® in den Fachbereich Pflege übertragen. Basale Stimulation® in der Pflege ist keine Methode auch keine neue Technik, sondern vielmehr ein Angebot, eine Einladung Menschen, die in Ihrer Wahrnehmung eingeschränkt sind, in ihrem Erleben zu begleiten. Dies wird möglich durch die gezielte Förderung zur Wahrnehmung, Bewegung und Kommunikation unter dem Grundsatz so einfach und elementar wie nur möglich. Angebote aus beiden Konzepten unterstützen somit den ganz individuellen Lernprozess eines erkrankten Menschen.
Bevor wir in die Umsetzungsphase beider Konzept gehen, müssen wir uns allerdings vorab unserer Grundhaltung bzgl. Mitmensch und Arbeit bewusst sein und sollten bestimmte Voraussetzungen geschaffen haben.
Für mich sind als Vereins/ -mitglied die Leitsätze und Gedanken
orientierungsgebend.
Neben der aktiven Mitgestaltung und Umsetzung dieser Vereins/ -Inhalte möchte ich im Folgenden auch durch das Schaubild verdeutlichen, was meine Arbeit prägt.
Unter Berücksichtigung z.B. der biographischen Anamnese, die im günstigsten Fall, mit dem Betroffenen selbst zu erarbeiten ist, können wir unsere Angebote aus beiden Konzepten miteinander verbinden. Im Idealfall können wir auf positive Vorerfahrungen z.B. mit Wickel und Auflagen zurückgreifen. Ein Grundsatz der Basalen Stimulation lautet, „Knüpfe an Bekanntes an“. Dieser Ansatz ist auch in der Arbeit mit Wickel und Auflagen umsetzbar.
Die fiebersenkende Wirkung durch einen Wadenwickel oder die Hustenlinderung durch einen Schmalzwickel (der durch die heutige Ölkompresse etwas in Vergessenheit geraten ist), können durch Wirkung aber auch durch Geruchserinnerungen positive Erfahrungen an frühere Zeiten hervorrufen. So könnte auch z.B. mit einer Bienenwachsauflage, bei einem Imker eine positive Verbindung zu seiner Arbeit hergestellt werden.
Der Geruch einer Lavendelölkompresse kann an einen schönen Urlaub in der Provence und die wunderbar duftenden Lavendelfelder erinnern, oder aber an die Verwendung als Mottenmittel. Wichtig ist in diesem Fall, dass vor der Anwendung genau über- prüft wird, welche Erlebnisse bzw. Gefühle der Betroffene mit dieser/m Anwendung/Duft in Verbindung bringt. Dies sollte ausschlaggebend sein, in der Auswahl des Wickels, bzw. des Zusatzes.
Eine Wickelanwendung orientiert sich aber natürlich auch an dem aktuellen Gesundheitszustand des Betroffenen. Braucht er Unterstützung zur Linderung von bestimmten Beschwerden oder möchte er Vorsorge betreiben, um gesund zu bleiben? Hier muss von einer erfahrenen Fachkraft festgestellt werden, welche Anwendungen zur gewünschten Unterstützung angemessen sind. Die gemeinsame Entscheidung für eine Anwendung wird somit auch im Sinne der ganzheitlichen Sichtweise getroffen, so dass Körper, Geist und Seele gleichermaßen angesprochen werden.
So, wie sich die Angebote aus der Basalen Stimulation® an unseren Sinnen orientieren, ist dies in der Anwendung von Wickel und Kompressen ebenfalls möglich. Im folgenden Schaubild habe ich eine Zuordnung der Arbeit mit Wickel und Kompressen in Bezug auf unsere Sinneswahrnehmung getroffen.
Somatische Stimulation:
Vestibuläre Stimulation:
Visuelle Stimulation:
Orale Stimulation:
Olfaktorische Stimulation:
Taktile-haptische Stimulation:
Auditive Stimulation:
Basal stimulierende Wickel und Auflagen sind für alle Menschen von Bedeutung, die von Wahrnehmungsveränderungen bedroht oder diese bereits erlitten haben. Wie Sie sich in Ihrem Körper erleben, ist für uns Außenstehende nicht immer leicht zu erahnen. Wie zeigen Sie uns Ihre Bedürfnisse, Ihren Schmerz, wie können wir Sie im Gesundbleiben oder Gesundwerden unterstützen oder aber auf Ihrem letzten Weg begleiten?
Einfühlsam müssen wir lernen die Körper/- Sprache dieser Menschen zu verstehen, um herauszufinden, was für Sie gerade in der aktuellen Situation von Bedeutung ist, bzw. welche Wickelanwendung Ihre Befindlichkeit im positiven unterstützt. In einem Wickel „eingehüllt“ zu sein, vermittelt körperliche Nähe, lässt eigene Körpergrenzen spüren und gibt dadurch Orientierung.
Bedürfnisse des Anderen ernst nehmen, ihn zuverlässig zu begleiten und fachlich kompetent zu pflegen ist eine wichtige Basis für ein gutes Miteinander.
Ich glaube, dass der Basale-Wickel-Dialog einen guten Beitrag dazu leisten kann.
Elke Heilmann-Wagner Kursleiterin für Wickel und Auflagen und Basale Stimulation® in der Pflege
Bobenheim am Berg, den 17.10.2009
Literatur: Annegret Sonn: Wickel und Auflagen, Alternative Pflegemethoden erfolgreich anwenden, Georg Thieme Verlag, Stuttgart, 2004 C. Bienstein, A. Fröhlich : Basale Stimulation in der Pflege, Die Grundlagen, Kallmever´sche Verlagsbuchhandlung GmbH, Seelze-Velber, 2003 Eigene Seminarunterlagen – Wickel und Kompressen und Basale Stimulation@ in der Pflege 1.12.2009 |
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Die Zwiebelauflage - der richtige Pflanze für die Winterzeit
Die Zwiebel (Allium cepa) besitzt durch ihre schwefelhaltigen Inhaltsstoffe wie Allicin, Sulfonyldisulfide und Propanthialoxid einen stark sekretlösenden und verflüssigenden Effekt, ebenso eine entzündungshemmende, leicht antibiotische und schmerzlindernde Wirkung. Als Auflage und Hustensaft wirkt sie daher hervorragend gegen Mittelohrentzündungen, Schmerzen, Husten und Schnupfen. Außerdem mildert eine frische Zwiebelauflage Schmerz und Giftwirkung bei Insektenstichen.
Bewährte Hausmittel und Anwendungen
Zubereitung eines Zwiebelpäckchens bei Schnupfen Bei Schnupfen eine viertel Zwiebel klein schneiden und in ein Stoff- oder Papiertuch einwickeln. Das Päckchen in einer kleinen Schale im Kinderbett oder in der Nähe platzieren, allerdings mindestens zehn Zentimeter vom Kopf entfernt: Das Einatmen des Zwiebelduftes wirkt zwar stark sekretlösend, aber bei manchen Kinder auch reizend auf die Augen.
Zwiebelauflage Eine geschälte Zwiebel vierteln und die einzelnen Schichten voneinander lösen. Diese mit der Wölbung nach oben auf ein kleines Tuch legen. Dieses so falten, dass ein Päckchen entsteht. Dieses wird platt gedrückt und dann erwärmt, z. B. zwischen zwei Wärmflaschen – dafür zum Geruchsschutz in Plastikfolie oder Butterbrotpapier einwickeln – oder zwischen zwei Tellern über kochendem Wasser. Niemals in der Mikrowelle erhitzen, da hierdurch Wirkstoffe zerstört werden. Die Zwiebelauflage soll sich sehr warm, aber noch angenehm anfühlen, keinesfalls kühl (Wirkungsverlust, Unwohlsein)! Die Haut durch versuchsweises Auflegen an die Wärme gewöhnen und den Zwiebelwickel (ohne Folie!) für mindestens 20 Minuten mit einem Tuch oder Kleidungsstück befestigen.
Zwiebel-Ohr- oder Brustwickel bei Mittelohrentzündung und Bronchitis Der Zwiebelwickel als Ohr- oder Brustauflage hilft besonders bei Bronchitis oder Mittelohrentzündung und wird wie oben beschrieben zubereitet. Erwärmen Sie den Wickel hierbei besonders sorgfältig. Das warme Zwiebelpäckchen wird auf das Ohr (bei Mittelohrentzündung) oder auf die Brust (bei Husten/Bronchitis) aufgelegt. Auf Wunsch kann zusätzlich ein Wolltuch, Rohwolle oder Watte darüber gelegt werden. Das Ganze wird am Ohr mit einem Stirnband oder einer Mütze befestigt oder im Brustbereich mit einem großen Tuch, möglichst aus Wolle. Der Wickel sollte mindestens 20 Minuten liegen und kann so lange verbleiben, wie er als angenehm empfunden wird, 1- bis 2-mal täglich. Nach Abnahme des Wickels soll insbesondere das Ohr warm gehalten werden.
Zwiebelsocken bei Erkältung und Kopfschmerzen Ein Zwiebelpäckchen als Fußsohlenauflage wirkt reflektorisch ableitend auf Entzündungen im Kopfbereich, z. B. beginnende Erkältung und Kopfschmerzen. Die Zwiebelauflage wie oben beschrieben herstellen (etwa Fußsohlenlänge) und auf beide Fußsohlen warm auflegen. Darüber Baumwoll- oder Wollsocken anziehen.
Zwiebelhustensirup Bei Erkältung, Schnupfen und Husten leistet der Zwiebelhustensirup hervorragende Dienste: Zur Herstellung eine halbe Zwiebel klein schneiden und in einem Schraubglas mit zwei Esslöffeln hochwertigem flüssigem Honig vermischen. Nach 10–20 Minuten tritt ein Saft aus. Diesen mit einem Löffel entnehmen oder abgießen: Fertig ist ein überraschend wohlschmeckender und überaus wirksamer Hustensirup. Bei Husten mehrmals täglich 1–2 Teelöffel davon einnehmen.
Wichtig: Bei allen Wickelanwendungen sollten das Kind oder die Person and er es angelegt wird gut beobachtet werden um rechtzeitig Nebenwirkungen zu erkennen. Idealerweise sollte man den Wickel schon einmal an sich selbst getestet haben.
Bernadette Bächle-Helde Pflegewissenschaftlerin, Kinderkrankenschwester und Fachfrau für Wickel- und Heilpflanzenanwendungen 3.11.2009 |
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Wickel und Kompressen im Fernsehen!!! Am 10.10.2009 um 18.15 Uhr wird im SWR 3 in der Sendung "Landesschau unterwegs" ein Beitrag von Bernadette Bächle-Helde über Wickel gesendet. Nicht versäumen! Pressemitteilung SWR
Landesschau unterwegs: Gesundheit aus der Natur – Alte Hausmittel neu entdeckt ein Film von Thomas Eberding Sendung: Samstag, 10.10.2009, 18.15-18.45 Uhr (Wdh.12.10.09, 8.30 Uhr)SWR Fernsehen Zwiebelsäckchen bei Ohrenschmerzen, Wadenwickel bei Fieber – bereits seit Generationen werden solche Hausmittel angewendet. Wer bei Gesundheitsbeschwerden nicht gleich den Arzt zu Rate ziehen wollte, ging in den Garten oder auf die Wiese. In der Natur wächst, was man zur Behandlung braucht. Dieses Wissen ging zunehmend mit dem Vormarsch der Produkte der Pharmaindustrie verloren. Jetzt erleben die alten Hausmittel eine kleine Renaissance. Offenbar sind viele Menschen unzufrieden mit Pillen und Tropfen aus der Fabrik, sie kritisieren Nebenwirkungen, Preise und Nutzen. Die alten Hausmittel kennen einige noch von den Eltern und Großeltern. Oder man lässt sie sich erklären, etwa auf einer Kräuterwanderung. Auch Apotheker und Ärzte stellen sich auf alte Hausmittel ein: in der Behandlung der Patienten erhalten diese häufig wieder einen gleichwertigen Platz neben der schulmedizinischen Therapie. Selbst in der Freiburger Uniklinik werden überlieferte Heilmethoden zum Beispiel mit Quarkwickeln gelehrt. September 2009 |
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Es freut mich ganz besonders bekannt geben zu dürfen, dass unsere Bernadette im August 2009 geheiratet hat. Sie heißt jetzt Bernadette Bächle-Helde. Herzliche Gratulation dem glücklichen Paar! September 2009 |
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Das Internationale Fachgremium für Wickel und Kompressen möchte in Zukunft die Seite Aktuelles neu befüllen. Jedes Monat soll, zusätzlich zu den bisherigen Ankündigungen, ein interessanter Artikel zum Thema Wickel und Kompressen erscheinen. Außerdem werden auf dieser Seite Änderungen und Neuigkeiten über die Homepage erscheinen, um allen unnötiges Suchen zu ersparen. Die zweite Fachtagung für Wickel und Kompressen ist für 2011 in Planung und wird wieder in Friedrichshafen stattfinden. Wir bedanken uns bei unseren Lesern und Mitgliedern herzlich für Ihr Interesse und sind weiterhin bemüht unsere Homepage auf dem neuesten Wissensstand zu halten. Wir wünschen unseren Mitgliedern und Lesern einen erholsamen Sommer. Evelin Habicher August 2009 |
Einladung zur Abschlusspräsentation der 8. Fachweiterbildung für Wickelanwendungen / LINUM e.V. und DI Dornstadt
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder von Linum e.V. , wir laden Sie herzlich ein, unsere Gäste zu sein, wenn wir am Samstag, den 21.März 2009 von 10.30 bis ca.16.30 Uhr am Diakonischen Institut für Soziale Berufe in Dornstadt/bei Ulm den Abschluss der berufsbegleitenden Fachweiterbildung für Wickel-Anwendungen präsentieren. Die Absolventinnen und Absolventen möchten Ihnen, über ihre Erfahrungen aus der sechsmonatigen Weiterbildung berichten, ihr Wissen vorstellen und praktische Fertigkeiten unter Beweis stellen. In den Pausen und im Anschluss der Präsentation werden Sie Gelegenheit haben, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich fachlich auszutauschen. Nähere Informationen zu den Vorträgen und dem Ablauf der Veranstaltung entnehmen Sie bitte dem beigefügten Programm. Ich würde mich sehr freuen, Sie in Dornstadt begrüßen zu können, Mit freundlichen Grüßen Elke Heilmann-Wagner, 1. Vorsitzende
Programm
für die Abschlusspräsentation der berufsbegleitenden Weiterbildung zur Fachfrau / zum Fachmann für Wickelanwendungen am Samstag, den 21. März 2009 Beginn 10.30 Uhr Pause mit kleinem Imbiss 12.00 Uhr – 13.30 Uhr Pause mit Kaffee/Tee und Kuchen 14.40 Uhr – 15.20 Uhr Folgende Ausschnitte aus den Abschlussarbeiten der Kursteilnehmer werden vorgestellt: • Mit Wickelpflanzen durchs Jahr • Wickel und Auflagen als Fortbildung im ambulanten Pflegedienst SOPHIA • Einführung komplementärer Pflegemethoden im stationären Bereich unter schwierigen Rahmenbedingungen • Einführung Wickel und Auflagen auf der Palliativstation • Tipps zur Regulierung des Schlaf /-Wachrhythmus – komplementäre Anwendungen • Chancen und Möglichkeiten für Wickelanwendungen in der häuslichen Kinderkrankenpflege • Entspannungstag für pflegende Angehörige mit Aromapflege
Zusammenfassung / Ausblick Überreichung der Zertifikate an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Gelegenheit zum Austausch und Gespräch mit den Absolventinnen und Absolventen Ende der Präsentation ca.16.30 Uhr Anmeldung - bitte bis spätestens 02.03.2009 unter elke.heilmann-wagner@web.de www.linum-schule.de
Wegbeschreibung - so finden Sie das Diak. Institut für Soziale Berufe, Dornstadt:Dornstadt liegt in unmittelbarer Nähe der Autobahnausfahrt Ulm West an der A8. In 15 km Entfernung kreuzen sich A8 (Stuttgart-München) und A7 (Würzburg-Kempten) am Autobahnkreuz Elchingen. Ulm hat ein ICE-Bahnhof, von dem aus eine Busverbindung nach Dornstadt besteht. Anreise mit dem Pkw: Ab der Autobahnabfahrt Ulm West oder von der B 10 kommend orientieren Sie sich bitte grundsätzlich an der Ausschilderung nach Dornstadt. Wenn Sie von der Autobahn oder der B 10 her kommen, finden Sie nach der Abfahrt in Dornstadt Wegweiser zum "Altenzentrum". Das Altenzentrum, auf dessen Gelände sich das Diak. Institut befindet, liegt am östlichen Ortsrand von Dornstadt (der nächste Ort wäre Beimerstetten). Fahren Sie das kleine Sträßchen, auf das Sie die Wegweiser "Altenzentrum" führen, ganz durch und am Altenzentrum entlang bis Sie fast wieder auf die Felder kommen. Sie sehen dann am Ende der verschiedenen Gebäude rechterhand zwei landwirtschaftliche Silos und biegen hier rechts ab, dem kleinen Wegweiser zur "Fortbildungsstätte / Diak. Institut" folgend. Fahren Sie ins Gelände 'rein, an Wochenenden hat es meist genügend Parkplätze. Anreise mit dem Öffentlichen Verkehr: Wenn Sie aus dem Ulmer Hauptbahnhof herauskommen, liegt gleich rechts der Zentrale Omnibusbahnhof. Von dort fährt die Buslinie 7504 (Bstg. 4) nach Dornstadt. Fragen Sie den Busfahrer, ob er bis zum Altenzentrum in Dornstadt fährt, ansonsten müssen Sie von der Haltestelle Dornstadt Schule noch ca. 12 Min. Fußweg zum Altenzentrum (ausgeschildert s. oben) zurücklegen. Sie können vom Ulmer Hauptbahnhof aus auch ein Taxi zum Altenzentrum in Dornstadt nehmen. |
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Jahresbericht www.wickel.biz
Das internationale Fachgremium für Wickel und Kompressen bedankt sich bei den Besuchern unserer Homepage für das rege Interesse und die hilfreichen Feedbacks. Wir möchten Ihnen kurz berichten, was sich letztes Jahr auf www.wickel.biz getan hat: Neu auf der Homepage: • Umarbeitung aller Seiten auf die neuen Bildschirmformate • Einbau von Informationsseiten zur Internationalen Fachtagung für Wickel und Kompressen – Infos, Programm, Nachlese, Fotos, Presseseite, Feedback • Einbau von einer Informationsseite über das Internationale Fachgremium für Wickel und Kompressen • Die Seiten Anwendungen und Heilpflanzen wurden im Rahmen einer Projektarbeit gemeinsam mit Elke Heilmann-Wagner, Ute Baumgärtner, Monika Halter und Evelin Habicher neu erstellt • Interne Seiten
Statistik: Im letzten Jahr wurde unsere Homepage von ca. 31000 Usern besucht. Das sind im Monat durchschnittlich 2580 Besucher . Zukunft: Um die Seiten auch weiterhin attraktiv für unsere Nutzer zu gestalten, werden wir über die Zukunft der Homepage www.wickel.biz beim nächsten Internationalen Fachgremium für Wickel und Kompressen im Juli 2009 in Gais neue Möglichkeiten diskutieren. Wir wünschen Ihnen weiterhin viele interessante und informative Stunden auf www.wickel.biz. Evelin Habicher |
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Abschluss Weiterbildungslehrgang Komplementäre Pflege II
Am 27.06.2008 fanden im Hotel Gasthof Post in Rinn die Abschlusspräsentationen der Weiterbildung Komplementäre Pflege statt. Neben zahlreichen interessierten Besuchern durften wir die Abgeordnete zum Nationalrat Frau Maria Grander, den Landessanitätsdirektor Dr. Christoph Neuner und den Obmann des ÖGKV Tirol Manfred Neurauter herzlich begrüßen. Nach einführenden Worten von Dr. Christoph Neuner präsentierten die elf TeilnehmerInnen ihre Abschlussarbeiten und stellten sich in den Pausen den Fragen des Publikums. Im Anschluss daran wurden die Zeugnisse von Frau Maria Grander, Evelin Habicher und Manfred Neurauter feierlich übereicht. Wir gratulieren den Absolventen herzlich zur bestandenen Prüfung. Sie dürfen nun die Zusatzbezeichnung „Komplementäre Pflege“ führen.
Manfred Neurauter - ÖGKV Tirol Evelin Habicher - Lehrgangsleitung 10.07.2008 |
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Einladung zur Abschlusspräsentation der Weiterbildung Komplementäre Pflege
Es ist uns eine große Freude, den Abschluss des 2. Weiterbildungslehrgangs Komplementäre Pflege nach § 64 des Gesundheits- und Krankenpflegegesetzes bekannt zu geben. Wir dürfen Sie zur Abschlusspräsentation herzlich einladen.
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Anfahrt: Autobahnabfahrt Hall Mitte - Richtung Tulfes, weiter bis Rinn. Parkmöglichkeiten vorhanden. Anmeldungen erbeten unter: ÖGKV Hall, 6060 Hall in Tirol, Behaimstr. 2, Tel.: 05223 55991, Mail: office.tirol@oegkv.at Wir freuen uns über zahlreiche Besucher. Manfred Neuratuer - ÖGKV Tirol Evelin Habicher - Lehrgangsleitung
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Einladung zur Abschlusspräsentation der 7. Fachweiterbildung für Wickelanwendungen / LINUM e.V. und DI Dornstadt (Begründerin Annegret Sonn)
Sehr geehrte Damen und Herren, wir laden Sie herzlich ein, unsere Gäste zu sein, wenn wir am Samstag, den 8. März 2008 von 10.30 bis ca. 16.45 Uhr im Diakonischen Institut für soziale Berufe in Dornstadt / bei Ulm den Abschluss der berufsbegleitenden Fachweiterbildung für Wickelanwendungen präsentieren. Die AbsolventInnen möchten Ihnen über ihre Erfahrungen aus der sechsmonatigen Weiterbildung berichten, ihr Wissen vorstellen und praktische Fertigkeiten unter Beweis stellen. In den Pausen und im Anschluss der Präsentation werden Sie Gelegenheit haben, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich fachlich auszutauschen. Nähere Informationen zu den Vorträgen und dem Ablauf der Veranstaltung entnehmen Sie bitte dem beigefügten Programm. Wir würden uns sehr freuen, Sie in Dornstadt begrüßen zu können und bitten Sie, sich unter elke.heilmann-wagner@web.de anzumelden (Anmeldeschluss 29.02.2008). Mit freundlichen Grüßen Elke Heilmann-Wagner 1. Vorsitzende LINUM e.V.
Programm für die Abschlusspräsentation der berufsbegleitenden Weiterbildung zur Fachfrau / zum Fachmann für Wickelanwendungen
Beginn 10.30 Uhr, Samstag 8. März 2008 Pause mit kleinem Imbiss 12.20 - 13.30 Uhr Pause 14.40 - 15.20 Uhr Folgende Ausschnitte aus den Abschlussarbeiten der Kursteilnehmer werden vorgestellt:
Zusammenfassung / Ausblick Gelegenheit zum Austausch und Gespräch mit den AbsolventInnen Ende der Präsentation ca. 16.45 Uhr
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Linum Treffen der Wickelfachleute vom 23.11.-25.11.2007
Unser Linum Treffen ist bereits zu einem alljährlichen Fixpunkt geworden und war wieder immer ein voller Erfolg. Über 40 Wickelfachleute trafen sich zu einem Gedankenaustausch. Zwischen hochwertigen Inputs konnten wir uns persönlich über unsere Erfahrungen austauschen und Neuigkeiten besprechen. Frau Dr. Heide Fischer führte uns in die Heilpflanzenkunde bei Frauen ein. Wir konnten von ihrem großen Wissensschatz profitieren und dieses Wissen wird sicher in unsere Pflege mit einfließen. Es fand auch die Jahreshauptversammlung von Linum e.V. statt und dabei wurde ein neuer Vorstand gewählt:
Der neue Vorstand vonLinem e.V.: (von links nach rechts) Monika Halter (Vertreterin des Wickelfachforums), Elke Müller (stellvertretende Vorsitzende), Sabine Pulino (Vertreterin der Wickelfachweiterbildung), Francoise Laass (Schatzmeisterin), Elke Heilmann-Wagner (1. Vorsitzende). Ein herzliches Dankeschön an das Organisationsteam von Linum e.V. Das nächste Treffen findet vom 21.11.-23.11.2008 statt.
Dezember 2007 |
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Einladung zur Abschlusspräsentation der Weiterbildung Komplementäre Pflege
Es ist uns eine große Freude, den Abschluss des 1 Weiterbildungslehrgangs Komplementäre Pflege nach § 64 des Gesundheits- und Krankenpflegegesetzes bekannt zu geben. Wir dürfen Sie zur Abschlusspräsentation herzlich einladen.
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Einladung zur Abschlusspräsentation der 6. Fachweiterbildung für Wickelanwendungen / LINUM e.V. und DI Dornstadt
Sehr geehrte Damen und Herren, wir laden Sie herzlich ein, unsere Gäste zu sein, wenn wir am Samstag, den 24. März 2007 von 10.00 bis ca. 17.00 Uhr im Diakonischen Institut für soziale Berufe in Dornstadt / bei Ulm den Abschluss der berufsbegleitenden Fachweiterbildung für Wickelanwendungen präsentieren. Die AbsolventInnen möchten Ihnen über ihre Erfahrungen aus der sechsmonatigen Weiterbildung berichten, ihr Wissen vorstellen und praktische Fertigkeiten unter Beweis stellen. In den Pausen und im Anschluss der Präsentation werden Sie Gelegenheit haben, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich fachlich auszutauschen. Nähere Informationen zu den Vorträgen und dem Ablauf der Veranstaltung entnehmen Sie bitte dem beigefügten Programm. Wir würden uns sehr freuen, Sie in Dornstadt begrüßen zu können und bitten Sie, sich unter elke.heilmann-wagner@web.de anzumelden (Anmeldeschluss 5.03.2007). Mit freundlichen Grüßen Elke Heilmann-Wagner 1. Vorsitzende LINUM e.V.
Programm für die Abschlusspräsentation der berufsbegleitenden Weiterbildung zur Fachfrau / zum Fachmann für Wickelanwendungen
Beginn 10.00 Uhr, Samstag 24. März 2007 Pause mit kleinem Imbiss 12.30 - 13.15 Uhr Pause 15.00 - 15.30 Uhr Folgende Ausschnitte aus den Abschlussarbeiten der Kursteilnehmer werden vorgestellt:
Zusammenfassung / Ausblick Gelegenheit zum Austausch und Gespräch mit den AbsolventInnen Ende der Präsentation ca. 17.00 Uhr Feber 2007 |
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Wickelfachweiterbildung Linum 2006/2007
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Abschluss der 5. Wickel-Fachweiterbildung am 19. März 2006 in Dornstadt / Ulm
November 2006 |
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November 2006 |
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| Linum bei
Weleda 2006
November 2006 |
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| Treffen des
Internationalen Fachgremiums in Gais 2006
November 2006 |
| Pressemitteilung im März 2006 LINUM e.V. und das Diakonische Institut für soziale Berufe :
Abschluss der 5. Wickel-Fachweiterbildung am 19. März 2006 in Dornstadt / Ulm
Wickel zwischen Tradition und Zukunftsorientiertheit Wickel sind im Kommen Falsch gewickelt ist, wer glaubt, Wickel-Anwendungen seinen eine betuliche Randerscheinung praktischer Pflege nach Großmutter-Art. Wickel sind im Kommen. Mancher Anbieter plant, Wickel als zusätzliche Leistung in den Angebotskatalog stationärer wie ambulanter Pflege aufzunehmen. Was noch wie ein Geheimtipp gehandelt wurde, als Annegret Sonn 1999 die erste Wickel-Fachweiterbildung an Ihrer Schule LINUM anbot und seit Ihrem Tod 2003 von LINUM e.V. und dem DI in Dornstadt weitergeführt wird, wirkt sich spürbar auf die Nachfrage nach Weiterbildungen von LINUM e.V. und DI aus. So haben in der sechsmonatigen, berufsbegleitenden Wickel-Fachweiterbildung wieder 16 TeilnehmerInnen aus überwiegend pflegerischen Berufen mit Erfolg Ihren Abschluss zur Fachfrau/Fachmann für Wickelanwendungen absolviert. Mit sehr viel persönlichem Engagement haben die Teilnehmer selbst, aber auch einige Arbeitgeber die Weiterbildungskosten mit dem Ziel übernommen, Wickel als qualifiziertes Angebot in Ihrem Arbeitsbereich einzuführen.
Weiterbildung in Dornstadt Die überwiegend aus den Gesundheitsberufen kommenden Fachkräfte der sechs Monate (insg. 160 Ustd.) umfassenden berufsbegleitenden Weiterbildung haben nach bestandener Prüfung ihr Zertifikat als Fachfrau/Fachmann für Wickelanwendungen erhalten. Die fachliche Leitung dieser in Deutschland einmaligen Weiterbildung liegt bei LINUM e.V. (Verein zur Förderung der naturheilkundlichen und ganzheitlichen Pflegemethoden, insbesondere die der Wickel und Auflagen) und dem Diakonischen Institut für soziale Berufe in Dornstadt. Im September 2006 (weitere Infos unter www.linum-schule.de und www.wickel.biz) beginnt die sechste Wickel-Fachweiterbildung. Eine fachdidaktische Zusatzqualifikation zur Kursleiterin / zum Kursleiter für Wickelanwendungen wird als weiterführende Weiterbildung ebenfalls von LINUM e.V. und dem DI angeboten.
Wissensaktualisierung und Qualitätssicherung Jährliche Treffen des Wickel-Fachforums (LINUM e.V. - einem Zusammenschluss der zertifizierten Wickelfachleute in Deutschland) zu speziellen Fortbildungsthemen ermöglichen es, den Wissenstand zu aktualisieren und Erfahrungen auszutauschen. Grenzübergreifend trifft sich einmal jährlich eine Gruppe von Wickelfachfrauen aus Österreich, der Schweiz und Deutschland zum Fachaustausch (Dreiländertreffen). 17.05.2006 |
| Einladung zur Abschlusspräsentation der 5. Fachweiterbildung für Wickelanwendungen / LINUM e.V. und DI Dornstadt
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir laden Sie herzlich ein, unsere Gäste zu sein, wenn wir am Samstag, den 18. März 2006 von 10.00 bis ca. 17.00 Uhr im Diakonischen Institut für soziale Berufe in Dornstadt / bei Ulm den Abschluss der berufsbegleitenden Fachweiterbildung für Wickelanwendungen präsentieren. Die AbsolventInnen möchten Ihnen über ihre Erfahrungen aus der sechsmonatigen Weiterbildung berichten, ihr Wissen vorstellen und praktische Fertigkeiten unter Beweis stellen. In den Pausen und im Anschluss der Präsentation werden Sie Gelegenheit haben, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich fachlich auszutauschen. Nähere Informationen zu den Vorträgen und dem Ablauf der Veranstaltung entnehmen Sie bitte dem beigefügten Programm. Wir würden uns sehr freuen, Sie in Dornstadt begrüßen zu können und bitten Sie, sich unter elke.heilmann-wagner@web.de anzumelden (Anmeldeschluss 1.03.2006). Mit freundlichen Grüßen Elke Heilmann-Wagner 1. Vorsitzende LINUM e.V.
Programm
für die Abschlusspräsentation der berufsbegleitenden Weiterbildung zur Fachfrau / zum Fachmann für Wickelanwendungen
Samstag 18. März 2006
Beginn 10.00 Uhr Pause mit kleinem Imbiss 12.30 - 13.15 Uhr Pause 15.00 - 15.30 Uhr Folgende Ausschnitte aus den Abschlussarbeiten der Kursteilnehmer werden vorgestellt:
Zusammenfassung / Ausblick Gelegenheit zum Austausch und Gespräch mit den AbsolventInnen Ende der Präsentation ca. 17.00 Uhr Feber 2006 |
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Start der Weiterbildung zur Fachfrau / Fachmann für Wickelanwendungen LINUM
Nach einer kurzen Verzögerung startet im September 2005 diese Weiterbildung. Genaue Informationen und Anmeldungen unter elke.heilmann-wagner@web.de (noch Restplätze vorhanden). Weitere Informationen finden sie unter www.wickel.biz oder unter www.linum-schule.de
August 2005 |
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Gründung von LINUM e.V.
Annegret Sonn hat seit 1999 in ihrer Schule LINUM eine Wickel-Fachweiterbildung angeboten. Mehr als 60 Fachkräfte aus Gesundheitsberufen sind von ihr weitergebildet worden. Annegret Sonn ist im Juli 2003 verstorben. Wir haben eine hochkompetente Ausbilderin und engagierte Kämpferin für die Wickel verloren. Es war ihr großer Wunsch, dass die Wickel-Fachweiterbildung weiterhin angeboten wird. Im November 2004 wurde der Verein Linum e.V. gegründet, um diesem Wunsch zu entsprechen. Unter Zuhilfenahme ihres Weiterbildungscurriculums führt eine Gruppe erfahrener Wickelfachfrauen ab 2005 die Fachweiterbildung im Geiste von Annegret Sonn fort. Das Diakonische Institut für soziale Berufe in Dornstadt bietet wie bisher den geeigneten Rahmen. Vorstand von LINUM e.V.:
Jänner 2005 |
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Neuerscheinung - "Wickel und Auflagen" incl. CD - Rom
Autoren: Annegret Sonn, Ute Baumgärtner, Brigitte Best ISBN: 31311191128 Verlag: Thieme, Stuttgart Erscheinungsdatum: Oktober 2004 Preis: € 24,95 Kurzbeschreibung: Es handelt sich um eine gründlich überarbeitete Fassung des letzen Buches incl. einer CD - Rom. Auf dieser werden mittels Bildern Wickel und Auflagen einfach und übersichtlich dargestellt. Eine genaue Beschreibung wird in Kürze hier zu lesen sein. Oktober 2004 |
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"Wickel - Fachweiterbildung Linum" auf der Weleda Fachtagung
Wickelfachfrauen stellen die "neue Wickel - Fachweiterbildung - Linum" auf der Weleda Fachtagung vor. Über zwei Tage konnten sich die Besucher der Tagung am Stand von Linum über den aktuellen Stand rund um die Wickelanwendungen informieren. Ein reger Austausch über die Weiterführung der Wickel - Fachweiterbildung - Linum, deren Begründerin Annegret Sonn war, stand dabei im Mittelpunkt. Juni 2004 |
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Geburtsanzeige
Voller Freude gibt die stolze Mama bekannt, dass am 22.05.2004 unser Webbaby das Licht der Cyberwelt erblickte. Es wurde auf den Namen Wickel und Kompressen getauft. Das Baby ist 2,25 MB schwer und 31 Seiten lang, Augenfarbe grau-blau.
Besichtigungsbesuche sind rund um die Uhr möglich und erwünscht unter Kindsbettgeschenke in Form von Beiträgen, Anregungen, usw. werden gerne angenommen, um auch ein weiteres Wachsen und Gedeihen des Sprösslings zu gewährleisten. Vater unbekannt. Wertvolle Hebammendienste bei der Hausgeburt leistete mein immer geduldiger Partner Thomas.
Herzliche Grüße von Mama Evelin
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